milena kunz bijno

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Milena Kunz Bijno | Löwenburgstraße 37 | 53604 Bad Honnef / Rhöndorf | Tel 02224 - 73949 | EMail milenakunzbijno(at)yahoo.de

Weiblichkeit I

Sophia im Wandel der Zeit

1. Die megalithische Mutter-Gottheit

Sie ist begleitet von Spiralen, die die ewige Wahrheit vom Leben und Tod repräsentieren. Sie gebärt. Ihre Weisheit besteht im primären beschwerlichen Geschäft des Lebens: Nahrung und Fortpflanzung. Sie ist dem Kreis der Erde zugeordnet.

2. Die Pharaonin Hatschepsut (1473-1461 v.Chr.)

Der Paharo versteht sich als der perfekte Mensch, in dem sich die Götterwelt mit ihrer Herrlichkeit und Macht offenbart. Er ist selbst eine Pyramide, ein Obelisk, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Sophia hat in Ägypten den Menschen gelehrt, dass er nach dem Tod weiterlebt und dass er mehr als der Körper ist: ein Wesen mit Transzendenz.

3. Ariadne

Der Faden, den Ariadne uns mitgibt, kann uns retten. In dem Labyrinth des menschlcihen Gesitses verstecken sich manche Ungeheuer, dunkle und tierische Bestandteile, die uns innewohnen. Wie können wir sie finden und umwandeln? Ariadne ist auch Sophia, eine Magierin, eine Mondpriesterin. Der Mond wurde immer in Verbindung gebracht mit der mentalen Ebene, und Magie ist die Kraft der Gedanken. Ariadne sagt uns, dass wir unsere Welt durch die Gedanken erschaffen, und dass wir Verantwortung tragen für unser Leben.

4. Die weiße Magierein

Transformation von der animalischen zur menschlichen Natur und dann zu einer höheren göttlichen Ebene. Hier findet Sophia ihre Vollendung. Maria ist ein Symbol für die menschlcihe Seele, die durch Reinigung, Opferbereitschaft, Demut und Liebe das Göttliche in sich tragen und zum Licht bringen kann. Mutter Teresa ist Sophia in unserer Zeit. Sie verkörpert Weisheit, Liebe, bedingungslose Zuwendung an das Leben.


Der Mensch im Mittelpunkt auf einer Kugel, dem blauen Planeten. Der physische Körper ist Materie, zusammengesetzt aus den vierElementen, den Bestadteilen der Mutter Erde, dargestellt durch die vier farbigen Kreisscheiben. Der größere goldene Kreis symbolisiert die methaphysischen Ebene des Bewusstseins. Sophia, die Weisheit, ist das Bewusstsein, das sich im Laufe der Evolution vom Amnimalischen zum Göttlichen im Menschen entfaltet.

Persephone und Demeter

Im Mythos der Persephone verliebt sich Hades, Gott der Unterwelt und Bruder des Zeus, in Kore. Er entführt sie, deren Hilferufe ihr Vater Zeus ingnoriert. In der Unterwelt als Persephone bezeichnet, fügt sich Kore in ihr Schicksal. Ihre Mutter Demeter verzweifelt hingegen am Verlust ihrer Tochter. Sie irrt umher und hindert alle Pflanzen am Wachstum. Daraufhin greift Zeus ein, um die Welt vor Hunger zu bewahren. Eine Einigung  sieht schließlich vor, dass Persephone nur einen teil des Jahres in der Unterwelt weilen muss. - Die Bedeutung dieses Mythos ist eine allegorische Darstellung des Zyklus der Jahreszeiten. Wenn Persephone in der Unterwelt lebt, ist es Winter. Ist sie bei ihrer Mutter Demeter, regiert der Sommer.